Liebe Patientin, lieber Patient,
ich möchte an dieser Stelle Ihnen einen kleinen Einblick in meinen beruflichen Werdegang geben und Ihnen auch etwas von meiner beruflichen Grundidee, aber auch von meinem privaten Hintergrund erzählen.
Zunächst zu meiner Familie: Ich bin verheiratet mit meiner Frau Monika, die mir 3 fabelhafte Kinder geschenkt hat: Anne, Mathias und Johannes. Alle drei sind schon erwachsen. Anne hat einen Internetshop für Triumph-Dessous (http://stores.shop.ebay.de/Louis-Dessous-Shop_WOQQ ) Johannes ist auf dem Weg zum Lehrer und Mathias ist Bankkaufmann.

Mathias Anne Johannes
Zu mir: 1950 wurde ich in Mainz geboren, meine Heimat ist die Kleinstadt Alzey im rheinhessischen Weinbaugebiet. Meine Eltern sind beide Lehrer. Ich habe noch 5 jüngere Geschwister.
Mein Studium habe ich, um zu sparen, in Heimatnähe, also in Mainz von 1970 bis 1975 absolviert.
In der anschließenden praktischen Ausbildung war ich in der Chirurgischen-, der Inneren- und der Kinderklinik der Uni Mainz angestellt. Darauf folgten 1 ¼ Jahr Chirurgie an einem kleinen Haus im Bergischen Land bei Wuppertal und später im Diakonissenkrankenhaus in Speyer. Dann kam der Wehrdienst: Ich war Stabsarzt in Eutin und in Neustadt an der Ostsee.
Die internistische Facharztausbildung führte mich zunächst zurück nach Alzey an das Kreiskrankenhaus mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin; dann an das Städtische Klinikum Ludwigshafen bei Prof. Gillmann mit Schwerpunkt Kardiologie und Intensivmedizin, mit Abschluss „Facharzt für Innere Medizin“. Meinen „Doktor“ habe ich über ein kardiologisches Thema gemacht. Die Kardiologie ist seither ein besonderes Interessengebiet.
1983 gründete ich dann eine Praxis in Rennerod im Westerwald. Dort war ich 19 Jahre als Internist und Hausarzt tätig. Gerade diese Kombinationsmöglichkeit hatte mich gereizt: Gleichzeitig mit fachärztlicher Kompetenz zu behandeln und eine den Menschen begleitende Medizin zu betreiben. Die Praxis war so erfolgreich, dass ich mit der Zeit 2 weitere Kollegen als Partner gewinnen musste um die Arbeit zu bewältigen.
Während meiner Westerwälder Zeit war ich in der Berufspolitik sehr aktiv als Kreisobmann, Mitglied der Vollversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärztekammer und in verschiedenen lokalen berufspolitischen Gremien.
2002 haben meine Frau und ich noch einmal etwas Neues angefangen und eine internistische Stadtpraxis in Pforzheim gekauft. Dort konnte ich meine eigenen Vorstellungen von Medizin weiterentwickeln.
Schulmedizin – Alternative Medizin
Seit 40 Jahren beschäftige ich mich mit der Medizin. An der Uni und in den Jahren danach war die Schulmedizin das einzige Credo. Alternative Methoden wurden nicht ernst genommen und oft verlacht. Im Laufe der Zeit musste ich aber einsehen, dass die Schulmedizin oft schnell an ihre Grenzen stößt. Ich hörte oft von meinen Patienten, dass sie mit dieser oder jener alternativen Methode bessere und dauerhaftere Erfolge erzielen konnten. So wurde ich - bei aller Skepsis - offen gegenüber der sogenannten Alternativen Medizin. Die Schulmedizin hat sehr große Erfolge bei akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen - die alternativen Angebote helfen oft viel schonender bei chronischen Erkrankungen, bei Erkrankungen bei denen Körper und Seele nicht in Harmonie sind. Wie funktioniert die Schnittstelle Seele – Körper? Wie können wir aus der uralten Erfahrungsmedizin lernen? Dies sind Fragen mit denen ich mich mehr und mehr befasste. Bei aller Offenheit für alternative Methoden muss man aber ein waches Auge auf die vielen Scharlatanereien haben, die sich unter dem Deckmantel der Alternativen Medizin verstecken und den Patienten nur das Geld aus der Tasche locken wollen. Ich denke, dass man nur als ausgebildeter Mediziner hier kritisch herangehen kann.
Daher habe ich als Erstes eine Vollausbildung mit Diplom in der Akupunktur gemacht. Ich bin Mitglied der Forschungsgruppe Akupunktur, die einen regelmäßigen Fortbildungsnachweis verlangt und habe die von der Ärztekammer verliehene Zusatzbezeichnung „Akupunktur“ erworben.
Ein weiteres Feld, das mit der Akupunktur verwandt ist, ist die Schmerztherapie. Hier habe ich eine Ausbildung in Hypnosetherapie nach Milton Erickson gemacht. Zuletzt habe Ich einen Intensivkurs in der Therapie nach „Liebscher und Bracht“ (LnB) absolviert. Meine Frau hat einen Kurs in der LnB - Bewegungstherapie absolviert. Die Therapie mit dem Galileo - Gerät und der Miha Bodytec Behandlung wende ich unterstützend an.
Zunächst ist mein Sohn Johannes, dann meine Frau an Diabetes I erkrankt. Das heißt, sie müssen ihr lebensnotwendiges Insulin über mehrfach tägliches Spritzen zuführen. Dadurch wurde ich quasi durch die eigene Familie gezwungen, mich intensiv mit dem Thema Diabetes zu befassen. Entsprechend liegt hier auch ein Schwerpunkt der Praxis.
Eng mit dem Thema Diabetes ist das Thema Gewicht verbunden, dem ich mich jetzt seit fast 20 Jahren widme. Hier habe ich viele Fortbildungen absolviert, Literatur studiert und auch viele Methoden zur Gewichtsregulierung kennen gelernt und bin letztendlich bei metabolic balance ® geblieben. Auch hier werden regelmäßige, intensive Fortbildungen verlangt. Ich selbst habe natürlich die Methode mit Erfolg getestet, meine Frau hat den Kochkurs absolviert, wodurch sie mich mit ihren Tipps zum Kochen und Umsetzen der Diätpläne unterstützen kann.
Viele Frauen( auch meine eigene) klagen über vielfältige Beschwerden, die schulmedizinisch nicht einzuordnen sind. Es musste also ein Zusammenhang mit hormonellen Problemen bestehen. Daher habe ich mich intensiv mit der Hormontherapie, insbesondere den Naturidentischen Hormonen befasst. Ich konnte hier wirklich verblüffende Therapieerfolge sehen. Die Behandlung mit Naturidentischen Hormonen ist eine feste Größe in meiner Praxis geworden.
Über die Akupunktur bin ich auch zur Mesotherapie und zur Raucherentwöhnungsbehandlung gekommen. Durch erstaunliche Erfolge bin ich von dieser Behandlung überzeugt und werde sie in Zukunft weiter ausbauen.
Über allen meinen Behandlungsbemühungen steht mein Motto, das aus meinem christlichen Selbstverständnis rührt:
Nächstenliebe zuerst
Ich versuche soweit es mir irgend möglich ist, für jeden Patienten das Beste „herauszuholen“ und meine Hilfe anzubieten. Inwieweit er diese Hilfe annimmt bestimmt er selbst.